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    Von den Ureinwohnern zur Entdeckung durch die Spanier

    Besuch bei den Mapuche in Chile

    Noch heute leben die Mapuche in Chile

    Der erste Nachweis menschlicher Existenz in Chile wird auf das Jahr 12 500 vor Christus datiert. Die Ureinwohner präkolumbischer Kulturen verteilten sich auf das gesamte Territorium. Im Norden des Landes bauten die Aymara Mais und Kartoffeln an, Fischer vom Volk der Chango siedellten an der Küste und Im Süden des Landes lebten die Mapuche und Picunche.
    Das Leben der Ureinwohner änderte sich, als die Spanier das Land für sich entdeckten. 1535 betrat Diego de Almagro chilenischen Boden, scheiterte aber während der Überquerung der Anden. Erst Pedro de Valvdivia überquerte 1940 erfolgreich mit seinen Truppen die Anden, unterwarf die dortigen die Bewohner und gründete die Stadt Santiago. Die Ureinwohner führen einen jahrelangen, erbitterten Krieg gegen die spanischen Eroberer, doch die Spanier und bald auch die Mestizen waren Ihnen zahlenmäßig überlegen.

    Chilenische Unabhängigkeitsbewegungen

    Santiago de Chile mit Flagge

    Die chilenische Flagge ist allgegenwärtig

    Erste Unabhängigkeitsbewegungen machen sich zwischen 1808 und 1810 bemerkbar. Nach einem Bürgerkrieg zwischen königstreuen realistas und öiberalen patriotas erklärt Chile am 12. Februar 1818 seine Unabhängigkeit von Spanie. Bernardo O’Higgins, Heereschef der Patrioten, wird zum ersten Staatspräsidenten Chiles. ZU diesen Zeitpunkt war das chilenische Territorium flächenmäßig noch sehr klein. Erst nach und nach gelangten auch die südlichen Gebiete, die vormals von den Mapuche regiert wurden, unter die Befehlsgewalt Chiles. Um das Territorium weiter zu vergrößern, wurde 1888 die kleine und weit von Chile entfernt liegende Osterinsel annektiert.
    Nachdem die politische Stabilität erreicht wurde, entwickelten sich Landwirtschaft, Bergbau, Industrie und Handel sehr positiv. Aufgrund einer Reformbewegung des Präsidenten Balmaceda bricht allerdings in den 1890er Jahren allerdings ein Bürgerkrieg aus, den die Marine unter Kommandant Montt für sich entscheiden kann.

    Kommunismus und Militärdiktatur

    Ein wichtiger Meilenstein im 20. Jahrhundert ist die demokratische Wahl des Marxisten Salvador Allendes zum Präsidenten Chiles. Unter seiner Regierung werden radikale Sozialreformen im Land durchgesetzt. Seine Amtszeit ist allerdings kurz, denn nach einigen fehlgeschlagenen Putschversuchen gelingt es der Oppositionsparteien und dem Militar, die Regierung Allende am 11. September 1973 zu stürzen. Allende und einige Tausend seiner Anhänger kommen infolgedessen zu Tode. Der Putsch markiert auch den Beginn einer langen Militärdiktatur unter General Pinochet, die erst durch eine Abstimmung im Jahr 1989 ein Ende findet. Seither wird Chile demokratisch regiert.